Textfeld:

Gertrude Pollerus

am 23. Jänner 1931 in Wien geb. Kleibl, lebt seitdem hier. Matura, Abiturientenkurs, Auslandskorrespondentin in drei Fremdsprachen; seit 1986 im Ruhestand.

1959 Heirat mit Othmar Pollerus; seit 2002 verwitwet. –

Beiträge in div. Zeitschriften wie:

Nordmährisches Heimatblatt (Nordmähren ist die verlorene Vater-Heimat) - Schrifttum aus Österreich – Unser Schaffen – BEGEGNUNG - Literarische Kostproben – und in einer Reihe von Anthologien.

Ausgewählte Gedichte erschienen u. a. in der Edition Lyrik des XXI. Jahrhunderts im Frankfurter Literaturverlag; in den Kunstbänden „Zauberbergimpressionen 2002“ und „Zauberspiegel 2008“ (Hrsg. Hallo, Pegasus! Wien).

Rundfunkbeiträge; eine umfangreiche Familienchronik; Erinnerungen; Reiseberichte. – Photo-Preise.

Zahlreiche Lesungen unter Prof. Johanna Jonas-Lichtenwallner im Literaturkreis Der Kreis; im Wiener Frauenklub; in der Beethoven-Gedenkstätte; im Katholischen Schriftstellerverband, Verband Geistig Schaffender Österreichischer Autoren; in Schulen u. a. Institutionen im Heimatbezirk Gumpendorf.

Einzelne Texte wurden vom Komponisten Norbert Herzog vertont; die Wiener Lieder „Böhmischer Prater“ (1999), „Herbstspaziergang“ und „Mein Wien“ (2005), ein Liederzyklus „Vorfrühling“ (2006) von Harmonía Classica Schöne Neue Musik unter Alexander Blechinger in Wien konzertant aufgeführt.

Eigene Publikationen:

Lebensmosaik“ als Buch mit Lyrik, Aphorismen und Kurzprosa (1983, Heimatlandverlag);

„Noch ein paar bunte Steine“ als Buch (1990, Internationaler Literatur- und Lyrikverlag).

Die beiden Broschüren „Schimmersteinchen“ (2001) und „Stolpersteine“ (2005) mit zahlreichen eigenen Farbfotos (Druck: Oppl Mails & More)

Eine weitere Ausgabe – als Lebensmosaik 5. Teil - ist für 2010 angedacht und bereits in Arbeit.

Aus dem Vorwort zum Buch „Lebensmosaik“ „Wie schön, daß es noch Menschen gibt, die sich nicht scheuen, ihre Gefühle in Worte zu kleiden, knapp, ohne Sentimentalität –  und doch berührend.

Gertrude Pollerus hat ihren Weg gefunden. Sie geht ihn mit wachen Sinnen und offenem Herzen …“ (Dr. Susanne Polsterer; ORF: Besuch am Montag)

Böhmischer Prater, vertont von Norbert Herzog

Der Garten im Frühling

Der Kuckuck ruft, alle Vögel jubilieren!
Die alten Apfelbäume – etwa zehn sind‘s –
stehen in Blüte, der Pflaumenbaum ist schon begrünt,
auch die neuen kleinen Bäumchen treiben aus.

Von Menschenhand wächst langsam das Häuschen.
Damit haben wir einiges gewagt;
ein wenig verzagt warten wir manchmal.
Ich habe zwischendurch im Spital
in den Abgrund geschaut,
aber an
Fontanes Worte gedacht:
Er wagt es, der alte Apfelbaum,
Herze, wag‘s auch du!

Die zwei Birnbäume habe ich im Sinne von Fontanes „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ gepflanzt

Steine aus Steine

Steine aus Steine:
Steine vom Berg Bradlstein.
Was kann für mich
denn noch schöner sein?

Wir holen von Nordmähren
nach Südmähren nach Haus
ein paar Schneeglöckerln
ein paar Moosbröckerln
und pflanzen sie

ums neue Haus

Am Berg Bradlstein beim Ort Steine

Unser Garten

Unser Garten hat sich entfaltet wie eine schöne geheimnisvolle Wunderblume von einer – auch sehr schönen – Wildnis mit Sträuchern, Margeriten, Mohn in ein Paradies, wo es dies alles immer noch gibt, aber noch so viel anderes: reichlich Gemüse, Beerenstauden, Blumen aller Art, Wege, hübsche Gebäude, junge Obstbäume zu den alteingesessenen dazu, Steingärten und „Zaubergärtchen“. Etwas Wildnis blieb also erhalten, gern geduldet, ja sogar begrüßt.

Natürlich haben wir mitgeholfen, unsere Nachbarn auch, und doch ist alles wie von selbst entstanden, so viel daran ist ein herrlicher Beitrag der großen Mutter Natur.